Freitag, 10.05.2013

Asklepios Schlossberg-Klinik setzt auf Penta Medical-PC als Intensivbett-PC auf der Intensivstation

Vereinfachte Dokumentation, verbesserte Therapie

Die Asklepios Schlossberg-Klinik versorgt einen hohen Anteil an Intensivpatienten. Damit einher geht ein immenser Aufwand bei der Dokumentation der erbrachten medizinischen und pflegerischen Leistungen. Vereinfacht wird diese nun durch die Einführung einer elektronischen Patientenakte sowie 30 Penta Medical-PC, über die alle relevanten Daten direkt am Patientenbett erfasst werden. Durch das neue Dokumentations-Verfahren wird Zeit eingespart, die das Personal nun zusätzlich in die Therapie der Patienten investieren kann.
Intensivpflege ist ein sehr arbeitsintensiver Bereich. Pro Tag werden an jedem Patienten eine Vielzahl an medizinischen und pflegerischen Leistungen durchgeführt. Um diese korrekt dokumentieren und abrechnen zu können, ist eine detaillierte und lückenlose Aufzeichnung erforderlich. Diese wiederum bedeutet einen hohen Arbeitsaufwand für das medizinische Fachpersonal und die Verwaltungsmitarbeiter. Kliniken für neurologische Frührehabilitation, wie die Asklepios Schlossberg-Klinik, haben besonders mit diesem Problem zu kämpfen. Denn je intensiver die Therapie, desto umfangreicher ist auch die Dokumentation.


Einheitliche Datenlage
Aus diesem Grund entschloss sich die Asklepios Schlossberg-Klinik, eine vereinheitlichte elektronische Patientenakte (EPA) einzuführen und dadurch das Dokumentationswesen zu optimieren. Die Ausgangslage: Früher führte jede Abteilung der Klinik ihre eigene Dokumentation – und das manuell. Alle wichtigen Informationen für die Behandlung der Patienten sowie die Leistungsabrechnung zusammenzuführen war sehr aufwändig und auch fehleranfällig. In der neuen EPA hingegen werden alle Patienteninformationen – wie etwa Vitalparameter, Beatmungszeiten, Medikation, durchgeführte Untersuchungen und Behandlungen sowie Visitennotizen – elektronisch gespeichert und sind krankenhausweit verfügbar. Medizinisches Personal oder Mitarbeiter der Verwaltung können von jedem Rechner im Krankenhaus auf die Daten zugreifen.


Enorme Zeitersparnis
Mit der Einführung der neuen elektronischen Dokumentation konnte die Asklepios Schlossberg-Klinik vielfältige positive Effekte erzielen: Jeder Mitarbeiter spart pro Tag rund eine halbe Stunde, die er nun sinnvoller in die Patientenbetreuung investieren kann; das verbessert die Intensivpflege noch weiter. Auch die Verwaltung profitiert: Bei der Abrechnung der Leistungen mit den medizinischen Diensten der Krankenkassen kommt die Asklepios Schlossberg-Klinik inzwischen auf eine Fehlerquote von null Prozent. Und während die Verwaltungsmitarbeiter für die Bearbeitung jedes einzelnen Antrags früher noch eine Stunde benötigten, erledigen sie heute bis zu 40 pro Tag.


Intensivbett-PC für hohe Effizienzsteigerungen
Diese hohen Effizienzsteigerungen waren jedoch nicht nur durch die einheitliche, elektronische Datenhaltung zu erreichen. Auch die Datenerfassung musste optimiert werden. Hierzu sollten die Daten direkt dort erfasst werden, wo sie entstehen: am Patientenbett. Medical-PC, die als PDMS (Patienten Daten Management System) Intensivbett-PC eingesetzt werden, eignen sich hierfür besonders gut: Das Personal kann über diese direkt alle Daten in die EPA eingeben, Vitaldaten können aus angeschlossenen Medizingeräten automatisch ausgelesen und gespeichert werden.
Als idealer PDMS Intensivbett-PC identifizierte das verantwortliche Projektteam der Asklepios Schlossberg-Klinik den Medical-i7 der Penta GmbH, einem erfahrenen Hersteller von komplett geschlossenen Computersystemen für den Einsatz in OPs, Intensivpflegeabteilungen, Laboren und Reinräumen. „Auf Empfehlung einer Asklepios-Schwesterklinik, die mit den Medical-PC von Penta bereits sehr gute Erfahrungen im Reinraumbereich gemacht hatte, haben wir uns von Penta Testsysteme schicken lassen und diese ausführlichen Tests unterzogen“, erklärt Marius Appel, der als Projektleiter die Einführung des EPA-Systems maßgeblich vorangetrieben hat.
Penta Medical-i7: schnellstes verfügbares System
Und die Test-Ergebnisse waren durchweg positiv. So stellte sich der Medical-i7 dank des leistungsstarken Intel Core i7 Multicore-Prozessors und bis zu 8GB RAM als das schnellste verfügbare System heraus. Ein wichtiger Gesichtspunkt, denn aufgrund der langen Verweildauer der Patienten häuft sich in der jeweiligen Patientenakte eine große Menge Daten an. Doch dank der performanten Hardware des Penta Medical-PC lassen sich alle Daten der Patientenakte verzögerungsfrei abrufen. „Die berühmt-berüchtigte ‚Sanduhr‘ sollte dem medizinischen Fachpersonal bei der täglichen Arbeit nicht begegnen. Andernfalls wird das gesamte elektronische Dokumentationssystem negativ bewertet – und das wollten wir natürlich vermeiden“, macht Appel deutlich.


Hohe Benutzerfreundlichkeit
Ein weiterer Grund dafür, dass die neuen Penta Medical-PCs im Klinik-Alltag auf Anhieb gut angenommen wurden: die hohe Benutzerfreundlichkeit. So weist das 21,5 Zoll große Display im 16:9 Format und mit gestochen scharfer Full-HD Auflösung eine hohe Ablesbarkeit auf. Der Nutzer kann alle relevanten Daten mit einem Blick erfassen, umständliches Scrollen durch Menülisten ist nicht nötig. Ebenfalls sehr nutzerfreundlich: die intuitive Bedienung via Touchscreen mit Multitouch. Dadurch lässt sich der Intensivbett-PC ganz intuitiv mittels einfacher Gesten steuern – ganz so, wie man es auch von aktuellen Smartphones oder Tablet-PC kennt. Zusätzliche, umständliche Eingabegeräte, wie Maus oder Tastatur, bzw. komplizierte Tastenkombinationen sind nicht nötig.


Hygienisches Systemdesign
Neben dem hohen Bedienkomfort gab es noch ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Wahl der Medical-PCs: ein hygienisches Systemdesign. Der Grund: Auf der Intensivstation befinden sich viele Patienten, deren Immunsystem geschwächt ist. Höchstmögliche Hygiene ist deshalb besonders wichtig. „Die Medical-PC sollten keine Sammelstellen für Schmutz aufweisen und sich besonders gründlich säubern lassen. Und das auch mit aggressiven Desinfektionslösungen und ohne Schaden zu nehmen. Das vollgekapselte, robuste Metallgehäuse der Penta Medical-PC erfüllt diese Anforderungen“, betont Marius Appel.


Fit für die Zukunft
Mit hoher Rechenleistung, Bedienkomfort und Hygieneeigenschaften waren die maßgeblichen Anforderungen aus heutiger Sicht erfüllt. Doch das Projektteam richtete den Blick auch in die Zukunft. Die Fragen, die sich dabei stellten: Welche Applikationen sollen unter Umständen in einigen Jahren eingeführt werden? Und: Sind die Medical-PC dann in der Lage, diese auch umzusetzen? „Die Medical-PC sollten später problemlos aufrüstbar sein – z.B. in Hinblick auf künftige Applikationen mit RFID oder Barcode – und nicht bereits nach wenigen Jahren ausgemustert werden müssen“, erläutert Philipp Daum, Leiter der IT-Abteilung der Schlossberg-Klinik. Der Penta Medical-7 weist dank des breiten Schnittstellenangebots sowie seines modularen Systemdesigns eine hohe Zukunftssicherheit auf, sogar RFID- und Barcode-Leser lassen sich integrieren.


Überzeugt im Praxis-Einsatz
Nachdem die Entscheidung für die Penta Medical-i7 PC sowie die PDMS-Software QCare von Health Information Management gefallen war, konnte das Projektteam das neue EPA-System in nur vier Monaten einführen. „Die Integration der Medical-PC verlief völlig reibungslos. Wir haben mit ihnen absolut positive Erfahrungen gemacht“, resümiert Marius Apple. Und auch die Klinikleitung ist zufrieden: Dank der hohen Effizienzsteigerungen werden sich die Investitionskosten für das EPA-System bereits nach wenigen Jahren amortisiert haben.


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